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MoPo: "Ich mag es heiß!"
Jan Frodeno: „Ich mag es heiß“
Auf Triathlon-Star Jan Frodeno wartet das heißeste Rennen der Saison. Brütende Hitze an der Strecke, kochende Stimmung bei den Zuschauern – das alles ab Sonnabend in der Hansestadt.
Und der 28-Jährige brennt schon jetzt. Noch nie siegte Frodeno beim Hamburg Triathlon, dieses Jahr soll es endlich klappen (Start der Profis: Sonnabend, 13.36 Uhr) . Der MOPO verrät er: „Ich bin das den Zuschauern schuldig.“ Der Olympiasieger von 2008 ist heiß auf Hamburg!
Normalerweise kann einen abgekochten Profi wie Frodeno nichts ins Schwitzen bringen, doch dem Rennen in Hamburg fiebert auch er entgegen: „Die Stimmung ist da wirklich genial. Wenn man das bei einem Puls von 200 noch registriert, muss es etwas Besonderes sein.“ Für den 1,94-Meter-Schlaks geht es an der Elbe um wichtige Punkte für seinen großen Traum.
„Das ist der Weltmeistertitel. Dafür hat gerade das Heim-Rennen einen ganz großen Stellenwert.“ Und in dieser Saison stehen die Chancen gut. Zurzeit liegt Frodeno nach drei von sieben Starts der Serie auf Rang vier. „Und das leider mit viel Pech, weil ich in Sydney gestürzt bin“, so der Wahl-Saarbrücker. „Aber man merkt, dass sich die harte Arbeit im Winter gelohnt hat.“ Seit gestern ist Frodeno in der Hansestadt, bereitet sich in den letzten Tagen noch einmal mit lockeren Einheiten vor.
In Hamburg geht es allerdings nicht nur für die Profis ums Ganze – über 8000 Jedermänner stellen sich der Herausforderung (Start Sprintdistanz: 7.10 Uhr, Sonnabend).
„Das ist Werbung für unseren Sport“, sagt Frodeno. „Die Leute können die Seiten wechseln und selbst einmal diesen Hexenkessel erleben.“ Der Tipp vom Profi: Auch in der Hitze des Gefechts einen kühlen Kopf bewahren. „Lasst euch nicht gleich beim Start von der Stimmung mitreißen. Ist der Puls einmal oben, bekommt man ihn so schnell nicht mehr runter.“ Frodeno wird dieses Problem nicht bekommen. Er sagt: „Ich mag es, wenn es heiß ist.“
Aber was macht der Profi, um sich nach dem Rennen wieder abzukühlen? „Hinterher gibt es für mich das volle Touristen-Programm“, sagt Frodeno lachend. Schon am 7. August geht es für ihn mit dem Triathlon in London weiter. „Bis dahin habe ich aber noch ein paar Tage in Hamburg. Manchmal reicht es mir schon, mich einfach ins Café zu setzen und alles auf mich wirken zu lassen.“
+++Hamburger MORGENPOST+++

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