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AKTUELLES



Tagebuch: Trainingsauftakt in Südafrika

... Stellenbosch gefolgt von Potchefstroom

28.11.2011

Was einst funktioniert hat...

...funktioniert auch ein zweites Mal! Das vorläufige Ziel der Reise heißt Potchefstroom, wie zuletzt im Winter 2008. Die Studentenstadt in der Südafrikanischen Höhe (1400m) eignet sich bestens zum Grundlagentraining, wenn auch nicht zu viel mehr. Drei Radrunden die alle Wendepunktstrecken sind, zwei Laufstrecken (eine Runde, eine Wendepunktstrecke entlang der Bahnschienen) und ein paar Schwimmbäder werde ich in den kommenden drei Wochen abgrasen um meine Grundlagen auf ein neues Niveau zu bringen. Zugegebenermaßen hört sich das nicht sehr aufregend an (ist es auch nicht), aber wer ein hohes Hau bauen will, braucht ein solides Fundament. Und ehrlicherweise freu ich mich auch drauf- irgendwie hat es etwas von „Rocky“ der sich abschottet um sich auf den großen Kampf vorzubreiten. In der Fehleranalyse der vergangenen Saison war dies auf jeden Fall der springende Punkt- die mangelnde Grundlage.

Ganz so martialisch ists dann aber  doch nicht- schließlich treffe ich hier auf meine Nationalmannschaftskollegen und gerade in den Wintermonaten ist die Stimmung immer gut.  Da ich noch einen Abstecher zur XTerra WM (Crosstriathlon) gemacht habe, bin ich ein paar Wochen nach den Anderen ins Training eingestiegen, weshalb ich mich gerade in der ersten Woche wohl eher im Windschatten aufhalten sollte. Mal schaun wie lang mir das gelingt;)

Mein Trainer Roland ist auch schon eine Woche früher angereist, um mit mir in die Saison einzusteigen. Wie immer ist Stellenbosch mein Winterdomizil, wo wir Zeit und Wetter gut nutzen konnten um den Körper an die Belastungen zu gewöhnen. Knapp 30 Stunden standen in der zweiten Trainingswoche auf dem Protokoll, ein Grossteil dessen im Kraftraum. Rumpfstabilisation, Krafttraining und Dehnung sind für mich wichtige Baustellen, die ich nicht immer so konsequent verfolgt habe, wie es sein sollte.

Eine traumhafte Radausfahrt gabs aber auch. Wir haben beschlossen das Kap der Guten Hoffnung sei ein guter Startpunkt für die Olympische Saison und so radelten wir durch das Naturreservat am Süd-Westlichsten Punkt Afrikas. Straussen, Affen und Schildkröten sorgten unter anderem für einen regelmäßigen Tempowechsel. Obligatorisch ist natürlich der Espresso im Olympia Cafè- ein muss für jeden Kapstadtbesucher. Klein wie die Welt ist trafen wir dort Manuel Fumic, der ebenfalls schon für London (Mountainbike) qualifiziert ist. So wurden aus einem drei Espressi und ein ordentliches Frühstück.

Viele Grüße, Euer jetzt schon leicht kurzatmiger,

Frodo.

 

 


 




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